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Steckbrief

Rotrücken

Rotrückenmakropoden, die Juwele im Aquarium

Immer wieder noch etwas Neues!

Als ich, wie immer, die Datz in der Hand hatte und sie so durchblätterte, las ich etwas von neu entdeckten Makropoden. Für mich als „Makropoden-Fan“ war dies eine Sensation. Ich las über die Entdeckung von Makropoden, die in Vietnam gefunden wurden.

In diesem Artikel wurde über eine „Rotrückenmakropde und eine Hongkongmakropode“ berichtet. Sie wurden im Jahre 2001 entdeckt und kamen anschließend nach Deutschland und wurden im Jahre 2002 beschrieben. Die Rotrückenmakropode hatte es mir angetan, sie schimmerte auf dem Bild in einem blau, ja es war stahlblau mit vielen Rotanteilen, die am Rücken sich deutlich abzeichneten. Deshalb auch der deutsche Name „Rotrückenmakropode“, die musste ich haben.

Woher nehmen und nicht stehlen?

Mein erster Gedanke war die „IGL“ (Internationale Gemeinschaft für Labyrinthfische), da bin ich doch Mitglied. Nur hier hat man die Chance neue oder seltene Tiere zu bekommen. Da die nächste Frühjahrstagung im April 2002 in Langenhagen, Hannover, stattfand, war mein Tagesausflug nach Hannover fest eingeplant.

Nach der Begrüßung von all den bekannten Mitglieder sah mich auch mein Freund Paul, wir kamen ins Gespräch, natürlich auch über die neuen Makropoden. Paul war genauso begeistert wie ich und er schwärmte über die wunderschönen Tiere. Dann kam meine Frage an Paul: „Weißt du wer hier schon Nachzuchten anbietet?“ Grins, grins. „Was grinst du denn wie ein Schmalzkanten? Na, ich habe welche abzugeben. Wie mein Gesicht strahlte, klar ich möchte gerne Tiere haben. Ich war happy.



Ein anderes Verhalten.

Zu Hause angekommen. Da kommt immer wieder die gleiche Frage auf: Wo kommen meine neuen Makropoden hin? Schnell war auch dieses Problem gelöst. Sie kamen erst einmal zu meinen Schwertträgern in ein gut bepflanztes Aquarium. Hier können sie sich erholen vom Stress-Wochenende.

Mir fielen sofort die wunderschönen Farben auf, je nach Lichteinfall war der Körper dunkelgrau bis stahlblau gefärbt und vom Rücken zog sich ein rotbrauner Farbstreifen bis in die Schwanzflosse. Vom Rücken verlief der rotbraune Streifen über den Körper in die stahlblaue Körperzeichnung. Die Rücken- und die Schwanzflossen sind mit einem roten Rand umsäumt, die Bauchflossenstrahlen leuchten dunkelrot. Die Afterflosse ist mit einem dunkelblauen Saum begrenzt. Einfach tolle Tiere die „Rotrückenmakropoden“.

Sie wurden abwechselungsreich gefüttert und sie wuchsen schnell. Man konnte die Geschlechter gut unterscheiden. Ihr Verhalten gegenüber den anderen Mitbewohnern war überaus friedlich. Bei der Fütterung waren sie wie alle meine Makropoden gleich, immer die Ersten. Wichtig erscheint mir, dass sie abwechselungsreiche und kräftige Nahrung bekommen.